Bitcoin schwankt, Ripple im Fokus
Krypto‑Markt in Unsicherheit, aber Chancen bleiben
Einführung
Der Kryptomarkt startet heute mit einer Mischung aus Turbulenzen und Chancen. Bitcoin bleibt an der Schwelle zwischen Konsolidierung und möglichem Rückgang, während Ripple (XRP) im Mittelpunkt vieler Spekulationen steht. Gleichzeitig eröffnen sich neue Lending‑Optionen auf Plattformen wie Coinbase, und regulatorische Entwicklungen – von Joe Rogans Kommentar zu Politikern bis hin zum US‑CLARITY‑Act – bewegen die Stimmung.
Marktgeschehen
Bitcoin hat im vergangenen Woche seine längste Verlustserie seit 2022 erreicht, wobei geopolitische Spannungen und ein stärkerer US-Dollar die riskante Stimmung schürten. Trotz eines kurzfristigen Anstiegs nach Trumps Ankündigung, dass das Handelsdefizit um 78 % gesunken sei, blieb das Asset über dem Widerstandslevel von 70 000 US$ schwach. Diese Schwäche wird durch die Optionstechnik unterstrichen: Der Put‑Option-Preis bei 40 000 US$ ist zur zweitgrößten Wette in der Branche geworden, was auf steigende Absicherungsbedürfnisse hinweist.
Ether, Solana und XRP sind ebenfalls unter Druck geraten. Solana fällt unter 86 US$ und droht bei 80 US$ weiter zu fallen, während XRP die 1,45‑Dollar-Marke unterschritt und sich nun zwischen 1,43 und 1,47 US$ bewegt. Trotz einer positiven Rückkehr des Risikos im asiatischen Aktienmarkt – dort stiegen die Indizes trotz eines robusten Dollars – bleiben die Kryptos in einem engen Handelsspektrum. Der DeFi-Sektor zeigt zwar kurzfristige Erholungen, aber ein breiteres Markt‑Momentum fehlt.
Projekte & Produkte
Coinbase hat sein Morpho‑Lending-Produkt erweitert, indem es XRP-, ADA- und Dogecoin‑Haltern erlaubt, bis zu 100 000 US$ zu leihen, ohne ihre Token zu verkaufen. Diese Initiative zielt darauf ab, Liquiditätsengpässe zu mildern, nachdem in den vergangenen Wochen mehrere Liquidationswellen stattfanden.
Ein weiteres Highlight ist die 10 %ige Kurssteigerung von WLFI, nachdem Apex, ein großer Asset‑Servicer, ein Stablecoin‑Projekt für 3,5 Trd USD angekündigt hat. Diese Bewegung hebt das Interesse an neuen Stablecoin‑Modellen hervor, die als Alternative zu traditionellen fiat‑gestützten Währungen dienen.
Hyperliquid hat ein DeFi‑Lobbying-Team ins Leben gerufen, um die US‑Regulierung zu beeinflussen. Der Fokus liegt darauf, DeFi als legitime Finanzdienstleistung zu positionieren. Parallel dazu haben OpenAI, Paradigm und Ottersec ein Forschungsprojekt gestartet, um KI‑Agenten im „red‑team“ von Smart‑Contracts zu testen – ein Schritt, der die Sicherheit von DApps auf ein neues Niveau heben soll.
Der südkoreanische Finanzkonzern Hanwha hat 13 Mio. USD in Kresus Labs investiert, ein Unternehmen, das sich auf Unternehmens‑Wallet‑Infrastrukturen und Tokenisierung real‑world Assets spezialisiert hat. Diese Investition unterstreicht das wachsende Interesse an dezentralisierten Finanztools in Asien.
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Regulatorik & Politik
Joe Rogan hat in einem Interview erneut die Rolle von Politikern in der Kryptobranche kritisiert, indem er Warren Buffett und George Soros mit Nancy Pelosi’s Ehemann verglich. Dieser Kommentar zeigt, dass das Thema „Politik + Krypto“ weiterhin in den Medien präsent ist.
Warren Buffett hat kürzlich ein Statement abgegeben, in dem sie ein mögliches „Bailout“ für die Kryptoindustrie als Vorteil für Trumps Geschäftsgruppe kritisiert hat. Diese Äußerungen verschärfen die Debatte über staatliche Eingriffe in den Kryptomarkt.
Der US‑CLARITY‑Act steht kurz vor dem Durchbruch, wobei Senator Bernie Moreno optimistisch darauf hinweist, dass der Gesetzesentwurf bis April verabschiedet werden könnte. Der Act soll Klarheit für den Kryptomarkt schaffen, indem er eine klarere Regelung für Krypto‑Assets im Rahmen von Securities and Exchange Act schafft.
Die LONGITUDE‑Veranstaltung in Hongkong zeigte, dass Branchenführer trotz Marktvolatilität optimistisch bleiben. In einer Keynote wurde ein zweistufiger „Quantum“-Plan für Bitcoin vorgestellt, der eine neue Dezentralisierungs- und Skalierungsstrategie beabsichtigt.
Hyperliquid’s Lobbying-Aktivitäten ergänzen die Bemühungen von Unternehmen wie Kalshi, die auf der Idee basieren, Marktvorhersagedaten für die Geldpolitik zu nutzen. Kalshi‑Daten könnten dem Fed‑Team helfen, Inflationstrends in Echtzeit zu verfolgen.
Trends & Analyse
Der Altcoin‑Ausbruch, der die Handelsvolumen halbiert hat, ist ein deutliches Signal dafür, dass Kapital weiterhin in Bitcoin fließt, während andere Tokens zurückgehen. Solana und XRP stehen unter Druck, doch der technologische Auftrieb in Asien könnte ihnen einen kurzfristigen Schub geben. Bitcoin’s strukturelle Schwäche unter 72 000 US$ bleibt ein Warnsignal, besonders wenn der Markt weitere Absätze zeigt.
Die Optionen auf Bitcoin deuten auf ein erhöhtes Interesse an Absicherungen hin, was in einem Umfeld von Fed‑Hawkiness und einem starken Dollar normal ist. Gleichzeitig bieten Plattformen wie Coinbase neue Wege, Krypto‑Assets zu monetarisieren, ohne sie zu liquidieren – ein Trend, der sich in der Branche ausbreiten dürfte.
Fazit
Der Kryptomarkt bleibt auf einem Schwenk zwischen Risiko und Chance. Während Bitcoin weiterhin volatil bleibt und sich in einer engen Palette bewegt, bieten neue Lending‑Modelle und regulatorische Initiativen Möglichkeiten für Investoren. Politische Diskussionen und regulatorische Fortschritte werden das Umfeld in den kommenden Monaten formen.
Quellen
- CoinDesk, 19.02.2026 – Bitcoin’s Verluste und Optionen
- Coinbase Press Release, 18.02.2026 – Morpho Lending
- Bloomberg, 16.02.2026 – WLFI Stablecoin‑Deal
- Hyperliquid Blog, 15.02.2026 – DeFi Lobbying
- Reuters, 18.02.2026 – Hanwha Investment in Kresus Labs
- US Treasury, 17.02.2026 – CLARITY‑Act Status
- Longitud Event Report, 19.02.2026 – Bitcoin Quantum Plan


